Italiens irrer Torschütze Balotelli: „Ich bin ein Genie!“

Als sich Mario Balotelli gestern Abend nach dem 2:0 gegen die Deutsche Mannschaft das T-Shirt vom Leib gerissen hatte, wurde mir einmal mehr bewusst, dass der Mensch vom Affen abstammt.

Das sage ich jetzt nicht, weil ich den Italienern den Sieg nicht gönne. Die Mannschaft hat gut gespielt und ist verdient ins Finale eingezogen. Aber dieser irre Torschütze hat meines Erachtens nicht alle an der Waffel.

Die Bälle von seinem Fuß und Kopf sind die reinsten Kanonenkugeln. Der Kopfball zu 1:0 kam aus vier Metern mit so einer Wucht, dass sich unser Neuer warm hätte anziehen müssen, wenn er eingefasst hätte. Und der Schuss zum 2:0 kam aus 16 Metern mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h im Tor an. Der Typ muss Aggressionen in sich haben – unglaublich.

Im normalen leben scheint der 21-jährig auch ziemlich daneben zu sein. Die Geschichten reichen von Prügeleien über Brandstiftung mit Feuerwerkskörpern bis hin zu ausgelassenen Feiern mit hübschen Damen vom Escort Service.

Balotelli selbst findet natürlich nicht, dass die Tatsache, dass einem der Maserati 27 Mal abgeschleppt worden ist, darauf deuten könnte, dass man nicht ganz sauber ist. Er ist vielmehr der Meinung, ein Genie zu sein, das von Gott mit einem göttlichen Talent ausgezeichnet worden ist. Fragt sich nur noch, welches Talent er nun meint? Den gleichen Fehler 27 Mal zu machen würde ich eher als Dummheit bezeichnen.

One Kommentar zu “Italiens irrer Torschütze Balotelli: „Ich bin ein Genie!“

  1. Na, wir sind doch nicht etwas neidisch auf den Körper und das Bankkonto von Balotelli? Spieglein, Spieglein an der Wand……

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