Mutmaßlicher Mörder-Onkel bricht sein Schweigen

Seit einem Jahr sitzt Thomas S. nun schon in Untersuchungshaft, weil er seine Nichten Chiara und Sharon in Krailling / Oberbayern ermordet haben soll. Für Montag Nachmittag war das Urteil des Gerichts erwartet worden. Da wollte der Angeklagte endlich aussagen und damit sein monatelanges Schweigen brechen.

Alle waren gespannt, jeder rechnete mit einem Geständnis. Beweislage und Indizien sind ziemlich belastend. Doch gegen jegliche Erwartung versucht der Angeklagte nun, seine blutigen Hände in Unschuld zu waschen. Seine Argument: ziemlich hanebüchen:

Die Zeit sei viel zu knapp gewesen. Da hätte er das Sex-Spiel mit seiner Frau unterbrechen müssen, sonst hätte die Zeit für die zwei Morde gar nicht ausgereicht. Im Auto hätte mehr Blut sein müssen und die Zeugen seien alle unglaubwürdig. Auch die Polizei kritisierte er aufs letzte. Die Ermittlungen seien nicht fachmännisch durchgeführt worden. Hier wisse doch eh keiner mehr genau, was er da eigentlich erzählt.

Der Prozess läuft also weiter. Dem angeklagte wird zur Last gelegt, er hätte geplant gehabt, nach den Mädchen auch deren Mutter umzubringen, um an das Erbe der Mutter zu kommen. Jetzt warten wir alle noch gespannter auf das Urteil.

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