Nina Hagen: Erst Buddhismus und jetzt Volksmusik ?

Der Auftritt von Nina Hagen am Samstag Abend beim „Sommerfest der Abenteuer“ hat einmal mehr gezeigt, dass die „Mother of Punk“ immer wieder für eine Überraschung gut ist.

Ausgelassen jodelte die ausgebildete Opernsängerin zusammen mit dem Schunkel-Duo Marianne und Michael um die Gunst volksmusikalischer Herzen. Sie ist eben ein Multi-Talent, unsere Nina.

Und ein Paradiesvogel oben drein. Vor ein paar Jahren konvertierte sie zum Buddhismus, jetzt ist sie wieder bekennende Christin. Man kann seine Meinung doch auch mal ändern, oder? Auf der Suche dem eigenen „ich“ sind oft seltsame Wege zu beschreiten. Was solls.

Zu DDR-Zeiten war sie ja auch eine gefeierte Schlager-Sängerin. Mit ihrem Lied „Du hast den Farbfilm vergessen“ eroberte sie Anfang der 90er die Herzen der Schlager-Fans.

Schlagzeilen konnte Nina Hagen schon immer machen. 1979 beispielsweise kostete sie dem Diskussionsleiter der österreichischen Spätabend-Diskussionssendung Club 2 den Job, weil Sie verschiedene Stellungen der weiblichen Masturbation vorführte. Dass sie dabei angezogen war, konnte nicht als mildernde Umstände geltend gemacht werden.

Warum jetzt also nicht auch noch Volksmusik? Ein Genre, das ihr in ihrem persönlichen Lebenslauf noch fehlt. Vielleicht kann Nina die verstaubte Musik-Gattung ja auch ein wenig aufpeppen – auf ihre ganz spezielle, charmante Art, versteht sich! Ich bin mir sicher, Heino wird begeistert sein!

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