Schlecker – Insolvenz: jetzt soll Papa Staat helfen

Die Argumentation ist einfach: vor allem auf dem Land sind Schlecker-Filialen für die Grundversorgung der Bevölkerung besonders wichtig. Würde die Filiale geschlossen, hätten vor allem ältere Menschen oder sozial schwächere Schichten ohne Auto ein Problem, den Weg zum nächsten Supermarkt zurück zu legen.

Klar, da könnte man vielleicht auf staatliche Förderungen zurück greifen. Der Europäische Sozialfonds (ESF) könnte beispielsweise angezapft werden, denn dessen Gelder fließen in die Förderung strukturschwacher Regionen.

Schon wieder so eine schwachsinnige Idee ! Einen Drogensüchtigen kann ich nicht heilen, indem ich ihm die Drogen legalisiere. Ebenso wenig kann ich ein bankrottes Land sanieren, indem ich Schulden erlasse – und auch einen maroden Konzern kann ich nicht retten, indem ich Fördergelder anzapfe. Wann um Himmels Willen wird unser Geld endlich einmal dafür verwendet, auch nur einen Funken Hirn in unsere Bevölkerung zu bringen ?

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