Seehofer mach Party – und (fast) keiner geht hin

Das kann passieren, wenn „ein in die Jahre gekommener Polit-Senior“ plötzlich „einen auf Facebook-Hippie“ macht, um die Worte von SPD-Landtagschef Markus Rinderspacher zu verwenden.

Was hatte man nicht alles erwartet. Die Party würde aus dem Ruder laufen, zu den 2500 angemeldeten Gästen würden weitere 2500 die Party stören wollen und mit Gewalt um den Einlass kämpfen.

Nichts von all dem ist passiert. Die Einlassschleusen vor dem Eingang wirken geradezu verlassen. Horst Seehofer versucht Haltung zu bewahren: „Wir betreten hier ja Neuland. Das setzen wir fort.“

Das Publikum war überwiegend jung, bestand jedoch nur zu 50% aus Gästen. Die andere Hälfte der Anwesenden waren Vertreter aus Medien und Politik. Seehofer mimte den Gastgeber und suchte das Gespräch.

Ein richtiger Party-Erfolg sieht anders aus. Vielleicht muss die CSU doch noch einmal über ihr Image nachdenken. Eine P1-Party alleine reicht eben nicht aus, um bei der jungen Generation punkten zu können. Da gehört schon etwas mehr dazu…

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