Madonna: Der tiefe Fall einer Pop-Queen

Es scheint sich nicht wirklich ausgezahlt zu haben, die Ticketpreise derart teuer zu machen, nur um ein Album zum Ticket dazu schenken zu können. Das waren dann offiziell 359.000 verkaufte Alben und in der ersten Woche der Neuerscheinung von „MDNA“ Platz 1 der US-Charts.

Allerdings kam es in Woche zwei zu einem Verlust von 88 Prozent, da sich das Album nur 46.000 Mal verkaufte – so das Wirtschaftsmagazin Forbes. Für die Queen of Pop der tiefste Fall überhaupt.

Wer jetzt denkt, schlimmer ginge es nicht, muss sich eines besseren belehren lassen. Forbes merkt sogar an, dass es sich um den größten Chart-Abstieg in der Geschichte handelt. Das tut weh. Das kann mich mir vorstellen.

Aber für mich bewahrheitet sich einmal mehr das Sprichwort, dass Hochmut vor dem Fall kommt. Madonnas Aussagen in den vergangenen Wochen zu ihren Ticketpreisen und ihr Verhalten gegenüber ihren Fans in den vergangenen Wochen fand ich persönlich einen Tick zu arrogant.

Die Kuh, die ich melken möchte, darf ich nicht schlachten. Vielleicht hilft ein Tiefschlag dem Superstar, einmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu finden.

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