7 Tote bei Amoklauf in einer Uni in Oakland

Gegen 10.30 Uhr am gestrigen Montag Vormittag – Ortszeit Oakland – US-Bundesstaat Kalifornien – betrat der 43-jährige One Goh das Gebäude der Oikos Universität. Zuerst schoss er die Empfangssekretärin nieder.

Dann begab er sich in ein Klassenzimmer, ließ sich die Studenten an der Wand aufstellen und begann zu schießen. Einige konnten sich in Sicherheit bringen. Für 7 Menschen kam jede Hilfe zu spät.

Danach ging One Goh in einen nahegelegenen Supermarkt und erzählte dem Wachmann: „Ich habe gerade ein paar Leute erschossen. Bitte rufen Sie die Polizei.“ Bevor er sich widerstandslos festnehmen ließ, rief er auch noch seinen Vater an und erzählte von der blutigen Tat.

Natürlich versucht die Polizei jetzt herauszufinden, was das Motiv des 43-jährigen gewesen sein könnte. Man glaubt der Verlust des Bruders vor einem Jahr könnte ihn aus der Bahn geworfen haben. Ich brauche jetzt wohl nicht zu fragen, was es helfen soll, andere Menschen zu töten, um den Tod eines lieben Menschen verkraften zu können?

Oder meinen solche Menschen, dass das Leid leichter wird, wenn man anderen Menschen auch Leid zufügt? Es ist müßig zu erklären, dass es nicht helfen wird. Würden die Menschen das verstehen, gäbe es auch keine Kriege mehr.

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