Geht Kim Schmitz jetzt baden?

Ja, er darf wieder baden – in seinem Pool in seiner Villa – ohne Fußfessel – und das täglich 90 Minuten lang. Das ist nur eine der vielen Lockerungen seiner Kautions-Auflagen.

Er darf beispielsweise auch wieder ins Internet und zweimal pro Woche darf er mit dem Auto nach Auckland fahren, wo er in einem Studio derzeit angeblich einen Song aufnimmt. Sogar den Text soll er selbst geschrieben haben.

Online wolle der Internetmillionär nur gehen, um seine Verteidigung vorbereiten zu können. Die US-Justiz wirft ihm nach wie vor schwere Verstöße gegen das Urheberrecht vor. Über seine Internetseite, mit der er zu seinem Vermögen kam, seien illegale Downloads möglich gewesen, die den Rechteinhabern einen Schaden von über 500 Millionen US-Dollar zugefügt haben soll. Schmitz drohen bei einer Auslieferung etwa 20 Jahre Haft in den USA.

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