Freundschaft ist die Basis für wahre Liebe

Viele Menschen glauben, der Sex müsse gut und ausgeprägt sein, um feststellen zu können, ob die Chemie zwischen zwei Menschen passt und eine Beziehung dauerhaft klappen könne. Die Autorin Clara Otts räumt jetzt mit diesem Märchen auf.

Ihre Theorie vom „Nullten Sex“ stellt die Freundschaft als wahre Basis der Liebe – und damit einer Beziehung – dar. Ihre Roman-Titel-Heldin Lotte ist in „Aufrüschbar“ der Meinung, dass es besser ist, mit attraktiven Kandidaten über Sex zu sprechen, als tatsächlich Sex mit ihnen zu haben.

Interessante Theorie. Hat zumindest den Vorteil, dass man hinterher nicht wieder einmal völlig enttäuscht sein kann, wenn Mann eine riesengroße Klappe riskiert und danach nicht einmal den Kitzler gefunden hat. Vom G-Punkt ganz zu schweigen.

Hat auch durchaus den Vorteil, sich alles so auszuträumen, wie es sein könnte, ohne sich vom Mann profan mit dem Mund in den Genitalbereich drücken lassen zu müssen, um danach die protzige Frage gestellt zu bekommen: „Und, wie war ich?“ Wieso du, verdammt nochmal, was hast du denn schon getan, außer die Augen zu verdrehen?

Ein weiterer Vorteil dieser Theorie ist mit Sicherheit, dass der Mann ziemlich schnell wieder verschwinden wird. Ich glaube kaum, dass die Männer dieser Welt dieses Verhalten als Herausforderung sehen, solange es ausreichend viele Kandidatinnen gibt, die weniger Wert auf die Salatnummer legen. Frau kann sich dann zumindest rühmen, keine „leichte Beute“ zu sein, was heutzutage auch schon etwas Besonderes sein kann.

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