Echo 2012: Heiße Shows, Beschimpfungen und Knutschereien

Begonnen hat gestern Abend um 20.15 Uhr alles damit, dass sich das Moderatoren-Duo Ina Müller und Barbara Schöneberger ziemlich ausgiebig mit Zunge küssten, nachdem Barbara Schöneberger gefragt hatte, was um diese Uhrzeit schon passieren solle. Eine überraschende Einleitung für einen überraschenden Abend – gelungen, wenn auch etwas provokant.

Sido streichelt seinen Echo, indem er ihn an seinem Schritt reibt und dabei der festen Überzeugung, wenn er einen Echo für sein Lebenswerk bekommt, dann stirbt er kurz darauf. Er setzt noch einen Seitenhieb auf die Anwesenden nach: alle Künstler im Saal seien Heuchler, auf die er am liebsten spucken würde.

Der Auftritt der Herren Rammstein und Marily Manson konnte gar nicht live abgehalten werden – zu heiß war dieser Auftritt. So viel Pyrotechnik hat nach einer Aufzeichnung verlangt. Das Publikum wird dies wohl verzeihen.

Der berührenste Auftritt war wohl der von BAP. Der Sänger Wolfgang Niedecken hatte gestern seinen ersten Auftritt seit seinem Schlaganfall im vergangenen Jahr und nahm den Echo für sein Lebenswerk mit nach Hause.

Ich persönlich bin ja Fan von Udo Lindenberg. Als er mit Jan Delay und den hübschen Matrosinnen über den lilanen Teppich schwebte – das war schon wieder echter Udo-Kult. Da bin ich mir sicher – da ging noch was – auch bei der After-Show-Party.

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