Undercover Boss: Kinder betreuen ist ganz schön anstrengend

Das dachte sich Douglas Graf von Saurma-Jeltsch, Mitglied des Vorstands des Malteser Hilfsdienstes, schon nach wenigen Stunden, nachdem er sich als Praktikant Johannes Schöller in sein eigenes Unternehmen hatte einschleusen lassen. Es war wirklich putzig zu beobachten, wie er einen Fehler nach dem anderen machte. Dabei wollte er durch den Einsatz doch herausfinden, wie er seinen Mitarbeitern helfen kann, weniger Fehler zu machen und dadurch effizienter zu werden.

Am ersten Tag  verteilte er das falsche Essen an die Patienten, Tags darauf kämpfte er sich durch die vielen Absagen beim Spendensammeln. Als dann auch noch der Rücken zu schmerzen begann, sah er nicht mehr wirklich motiviert aus. Die Kinderbetreuung am dritten Tag nagte schwer an seinen Nerven – hier fehlte es vor allem an Personal. Der Notfalleinsatz am vierten Tag setzte ihn ziemlich unter Strom. Ich glaube, da ist ihm richtig bewusst geworden, dass er seine Leute nicht wirklich motivieren muss. Mit anständigen Dienstzeiten und ausreichend Einsatzkräften währe ihnen mehr geholfen.

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