Angriff auf Günther Jauch bei Talkshow

Eigentlich hätte Günther Jauch mit seinen hochkarätigen Gästen aus Journalismus, Politik und Show-Business gerne über Christian Wulff diskutiert. Dessen Verabschiedung und der Ehrensold scheinen die Nation nach wie vor zu bewegen. Das Thema der Talkshow: „ Der tiefe Fall des Christian Wulff – wie gelingt ein Abschied in Würde ?“. Doch Jauch konnte nicht lange talken, bis ihn die erste Ohrfeige von Bremens Ex-Bürgermeister Henning Scherf trifft.

Scherf vergleicht die Gehälter in der freien Wirtschaft mit den Gehältern eines Politikerund bekundet, dass Politiker miserabel schlecht bezahlt werden. Im selben Atemzug deutet er auf Jauch. Um seine Aussage zu untermauern bringt er ein Beispiel: „ Sie müssen auch mal selbstkritisch fragen, lieber Günther Jauch, was Sie so im Jahr verdienen. Sie verdienen das Vielfache von dem, was die Bundeskanzlerin verdient und halten das für gerecht !“

Jauch hat noch gar nicht richtig Luft geholt, das versetzt ihm der Linken-Politiker Ramelow aus Thüringen einen weiteren Schlag, indem er Jauch an eine Affäre von vor 17 Jahren erinnert, bei der er als Chefredakteur von Stern-TV gefälschte Filme des Dokumentarfilmers Michael Born zu verantworten hatte. Tja, es bleiben eben schnell schmutzige Dinge an einem heften, die in den Augen des Beobachters ein gutes Leben oder ein hohes Einkommen nicht mehr rechtfertigen.  Ich denke, Jauch hat die Lektion verstanden. Den Ehrensold vergönnen wir dem Wulff aber immer noch nicht.


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