EM 2012: Des einen Freud, des anderen Leid

Während nach dem gestrigen 4:0-Sieg der Spanischen Nationalmannschaft im Finale der EM 2012 gegen Italien in die Feierlaune ausbrach, konnten die italienischen Fans Wut und Enttäuschung kaum im Zaum halten.

Man kann sich gut vorstellen, was in Madrid gestern Abend los war. Da rissen sich nicht nur muskelbepackte Sportler die T-Shirts vom Leib. Auch die Frauen der Schöpfung ließen alles sehen, was sie zu bieten hatten. Die Freude über den 3-fach-Sieg der Spanischen Nationalmannschaft kannte einfach keine Grenzen. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gelacht, gefeiert und getanzt.

Ganz anders ging es in Rom zu. Da waren die Fans so enttäuscht, dass sie begannen, Feuerwerkskörper und Nebelkerzen auf die Großbildleinwände zu werfen. Ein trauriges Bild muss ich zugeben.

Wir alle wissen, dass gewinnen schöner ist als verlieren. Aber wahre Größe zeigt sich nun mal in der Niederlage. Die konnten die Italiener gestern leider nicht beweisen.

Torschütze Bartonelli war gleich so aufgebracht, dass er die eigenen Leute von sich stieß und in der Kabine verschwand. Ein ähnlich unschönes Verhalten legten dann auch die Fans im Land ans Tageslicht.

Schade eigentlich, wenn jemand gar nicht verlieren kann. Das sollte man im Kindesalter bereits gelernt haben.

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