Britt Hagedorn bedauert Beinahe-Mord nach ihrer Talkshow

Vielleicht kann sich der eine oder andere unter euch noch an die Sat.1-Talkshow „Britt“ im Dezember 2008 erinnern, bei der der Ehemann Stefan P. als „Looser der Nation“ von seiner Ehefrau vorgeführt wurde. Sie hing am Lügendetektor und gestand einen Ehebruch während er – vor allem in seinen eigenen Augen – das Gesicht und seinen Stolz verlor. Öffentlich, wohl bemerkt.

Nach der TV-Sendung muss es zu einem Ehestreit gekommen sein, der sich nicht nur gewaschen hat, sondern auch unglaublich lange dauerte. Über Monate hinweg bekriegte sich das Ehepaar, bis Stefan P. im August 2011 die Pferde durchgingen.

Die Tragödie ereignete sich im heimischen Wohnsimmer, 18 Mal stach er mit einem Messer auf seine Frau ein. Kein Körperteil blieb unverletzt. Die Klinge blieb im Kopf stecken.

Die Frau überlebte diese Attacke nur knapp. Der Kommentar der Showmasterin zu diesem Vorfall: „Wir bedauern, dass es zu diesem Vorfall gekommen ist.“

Puh, ok, Britt kann nichts für den Ausraster von Stefan P. Es ist ja auch nicht gesagt, dass der Angriff einen direkten Zusammenhang mit der Talkshow hat. Immerhin liegen drei ganze Jahre zwischen der Sendung und der ehelichen Eskalation. Aber die nüchterne Aussage „wir bedauern“ hört sich doch irgendwie seltsam an. Fast so, als würde ich es mit „dumm gelaufen“ kommentieren. Die Aussage passt hier einfach nicht, auch wenn sie nicht direkt falsch ist. Oder wie seht ihr das?

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