Franz Beckenbauer: „Bei mir hätte er nicht geschossen!“

Der Kaiser wirkt aufgebracht und fast ein wenig entsetzt. Es ist ein Gesetz, dass der Gefoulte den Elfer nicht schießt. Ein Gesetz! Bei ihm hätte Robben den Elfer nicht schießen dürfen. Niemals. Das sei Gesetz!

Ob sich dieses Gesetz geändert hat? Ich glaube nicht. Dass es einen Sinn hat, hat Robben auch bewiesen. Der Elfer ging direkt in die Arme des Dortmunder Torwarts Weidenfeller. Was für ein Fehlschuss. Das Ergebnis: Dortmund schlägt Bayern im Meister-Gipfel mit 1:0 und hat damit nur vier Spiele vor dem Ende sechs Punkte Vorsprung.

Die Dortmunder haben sich von ihrer besten Seite gezeigt. Klopp ist stolz auf seine Jungs und Beckenbauer gratuliert über „Sky“: „Die Dortmunder lassen nichts mehr anbrennen.“

Nur Robben robbt traurig über das Spielfeld. Erst verhindert er das Abseits, als Robert Lewandowski von den Dortmundern den 1:0 Führungstreffer landet und dann verschießt er auch noch einen totsicheren Elfer. Das war aber noch nicht alles. In der Nachspielzeit schafft es Robben, den Ball aus vier Metern Entfernung über das Tor zu schießen. Das war sicherlich schwieriger, als ihn im Tor zu versenken. . Ich glaube, hier ist psychologische Betreuung angesagt.

Das sieht wirklich schlecht aus für die Bayern. Sie haben sich zwar schon einige Male in letzter Sekunde am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen, aber für diese Meisterschaft scheint die Schale endgültig verloren zu sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *