Bundesliga: Angst vor Terror aus Kölner Ecke

Der Bundesliga-Sonntag hätte so ruhig enden können. Gladbach hatte am Nachmittag in Nürnberg 0:1 verloren, Köln dagegen in Hoffenheim 1:1 gespielt. Doch dann, bei der Heimfahrt der Fans, ereignete sich Folgendes:

Der Fan-Bus der Gladbacher legte auf der A3 einen kurzen Stopp ein. An der McDonalds-Filiale in Montabaur wurden die Randalierer vom Kölner Club auf die Gruppe aufmerksam und nahmen kurzer Hand die Verfolgung auf. Ganze 70 Kilometer später beginnen die Kölner, den Fan-Bus auf riskante Art und Weise auszubremsen und zwingen den Fahrer somit, auf eine Raststätte abzufahren. Dort bewerfen sie den Bus mit Pflastersteinen.

Verletzt wurde nur aus dem Grund niemand, weil der Fahrer hellwach reagiert hat. Mit einem Tritt auf das Gaspedal brachte er den Bus und seine Insassen in Sicherheit. Ich muss schon sagen, das lob ich mir. Das nenn ich Sportsgeist – friedlich und fair wäre doch nur halb so schön. Singt ja schon der Reinhard Fendrich – Sport ist Mord – und wenn die Sportler nicht schaffen, dass das Blut spritzt, dann doch wenigstens die Fans.

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